NormalTeilnehmeranzahl*
> 3> 5> 10
Ein Tag504,00€5%10%15%
Beide Tage661,50€5%10%15%
* ausschließlich bei gleichzeitiger Anmeldung – keine nachträgliche Rabattierung möglich, Nicht in Verbindung mit weiteren Rabatten
 Normal
Ein Tag230,00€
Beide Tage350,00€
 Normal
Ein Tag209,00€
Beide Tage275,00€

Anmeldung zum MiningForum 2022

bbf-registrierung

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

In der Teilnahmegebühr sind der Tagungsband und die Verpflegungspauschale während der Tagung sowie die Teilnahme am Bergmannsabend enthalten.

Anmeldebestätigung
Mit Bestätigen der eingegebenen Daten am Ende der Online-Anmeldung erhalten Sie sofort eine Anmeldebestätigung. Die Rechnung erhalten Sie im Nachgang postalisch.

Stornierung der Teilnahme
Bei Stornierung bis zum 18. März 2022 erfolgt eine Erstattung der Teilnahmegebühr, 50% Erstattung erfolgt bis zum 29. April 2022. Ab dem 30. April 2022 ist eine Erstattung nicht mehr möglich.

Fotografie
Mit Bestätigen der Anmeldung, wird die Zustimmung gegeben, dass die vor Ort erstellten Fotos durch einen professionellen Fotografen im Nachgang der Veranstaltung von DMT genutzt werden dürfen.

Teilnehmerliste
Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie, dass Ihre Daten (Firma, Name, Vorname) auf die Teilnehmerliste aufgenommen werden dürfen.


Exkursion

Exkursion am 20. Mai 2022 - 50,00 € extra

Berliner Unterwelten e. V., Tour M - „Unterirdisch in die Freiheit“

Tunnelfluchten unter der Berliner Mauer

Seit das SED-Regime im August 1961 die Berliner Mauer errichtete, gab es immer wieder Versuche, mittels selbstgegrabener Fluchttunnel die tödlichen Sperranlagen zu unterqueren und so in die Freiheit zu gelangen. Das erste Tunnelprojekt »lief« im Oktober 1961, das letzte scheiterte im Jahre 1982. Insgesamt gab es mehr als 70 tatsächlich begonnene Fluchttunnelvorhaben, von denen jedoch nur 19 erfolgreich waren. Durch sie gelangten immerhin über 300 DDR-Bürger von Ost- nach West-Berlin in die Freiheit.

Es gab spektakuläre Erfolge, Verrat und bitteres Scheitern. Bald entwickelte sich ein regelrechtes »Katz-und-Maus-Spiel« zwischen Tunnelbauern und der DDR-Staatssicherheit, unter zunehmend erschwerten Bedingungen für die Fluchthelfer und Fluchtwilligen. In der zweistündigen Tour begeben wir uns an einen zentralen Schauplatz des Geschehens: die Bernauer Straße, ein Brennpunkt des Mauerbaus und Schwerpunkt im Fluchttunnelbau. Auf einer Streckenlänge von nur 350 Metern wurden die Grenzanlagen hier siebenmal untertunnelt. Der hier besonders tief liegende Grundwasserspiegel ermöglichte das Anlegen von Fluchttunneln in großer Tiefenlage.

Nach einer Einführung in die Thematik besuchen wir zuerst oberirdisch authentische Orte von spektakulären Fluchttunnelprojekten. Dann geht es in den Untergrund: In den historischen Gewölben der ehemaligen Oswald-Berliner- Brauerei berichten wir anhand von Tunnelnachbauten im Originalmaßstab sowohl von verratenen und gescheiterten Tunnelvorhaben als auch über die beiden erfolgreichsten Projekte aus der Zeit der Berliner Mauer: »Tunnel 29« und »Tunnel 57«. Als neues Highlight ist seit November 2019 – acht Meter unter der Oberfläche – ein originaler Fluchttunnel von 1970/71 zu sehen. Dieser wird durch einen rund 30 Meter langen Besuchertunnel erschlossen, der vom Berliner Unterwelten e.V. in anderthalbjähriger Bauzeit in Eigenregie erstellt wurde. Es handelt sich um den einzigen echten Fluchttunnel, der heute noch zu besichtigen ist.